Herzlich Willkommen!
Bitte hinterlassen auch Sie einen Eintrag.
 Neuer Eintrag...
 
Eintrag vom 01.03.2012 um 17:19
Geschrieben von:  Martin Linek
E-Mail an Martin Linek senden  E-Mail ich erlaube mir, ihre meinung zu unserem wohl neuen bundespräsidenten über facebook weiter zu verbreiten. ihnen alles gute, der artikel in der sz ist klasse.
Homepage von Martin Linek besuchen  Homepage
 
Eintrag vom 28.02.2012 um 21:59
Geschrieben von:  Frank Fischer
E-Mail an Frank Fischer senden  E-Mail Sehr geehrter Herr Tschiche,


Ihren Beitrag für die "Süddeutsche" habe ich mit großem Interesse und viel Zustimmung gelesen.

Dieser Tage hatte ich in diesem Zusammenhang eine Diskussion unter Freunden, auch über die DDR-Vergangenheit von Herrn Gauck.

Dabei haben wir uns an einem Detail festgebissen, das vielleicht banal, vielleicht nebensächlich, vielleicht unwichtig sein mag. Sei's drum.

Wir fragten uns: importierte die Staatssicherheit in den späteren 1980er Jahren tatsächlich einen VW-Bus für Herrn Gaucks Privatgebrauch?

Wie Artur Amthor, ehedem Oberst und Rostocker Bezirkschef der Staatssicherheit, in einem Interview explizit ausführt?

Andere verläßliche Quellen zur Beantwortung dieser an sich trivialen Frage habe ich bislang nicht ausfindig machen können - aber auch keinen Grund, Amthors Glaubwürdigkeit von vornherein zu bezweifeln.

Wissen Sie darüber zufällig Näheres?


Mit besten Grüßen,

Frank Fischer
keine Homepage  keine Homepage
 
Eintrag vom 28.02.2012 um 21:54
Geschrieben von:  Peter Rusam
E-Mail an Peter Rusam senden  E-Mail Unpolitischer Nachtrag nach genauerer Site-Sichtung: Herrje - sind DAS feine Eseltiere! Neidische Grüße!
keine Homepage  keine Homepage
 
Eintrag vom 28.02.2012 um 21:07
Geschrieben von:  Peter Rusam
E-Mail an Peter Rusam senden  E-Mail Sehr geehrter Herr Tschiche!
Bei der Gauck-Debatte bekomme ich allmählich einen Knoten im Kopf, und Ihr Artikel in der SZ macht es nicht besser - zum Glück, denn diese OstWest-Geschichte wird uns ja noch eine Weile beschäftigen, mit all ihren Folgen, und da tut ein wenig Verwirrung ganz gut. Bei der Lektüre sprangen mich ein paar Erinerungen an:
Als ich mit Düsseldorfer Studienkollegen Anfang der 90er auf den berüchtigten Nato-Doppelbeschluss zu sprechen kam, guckten mich diese an "wie die Kuh, wenns donnert", als ich ihnen erzählte, daß die DDR zu der Zeit längst mit SS20 vollgestopft war (was ich noch nicht wusste, als ich im fränkischen Heimatstädtchen mal eine Kreuzung mit-blockierte und Teelichter auf amerikanischen Jeeps deponierte, was die GIs unglaublich beeindruckte... naja... eher gar nicht). Am meisten erinnere ich mich allerdings an einen beiläufigen Gedanken nach dem Mauerfall: "Jetzt muss der Kapitalismus nicht mehr beweisen, daß er humaner ist". Tut er naturgemäß auch nicht. Und ein - sinngemäßer - Spruch von Richard Schröder fällt mir ein: Es ist doch unbestritten, daß die Menschen in der DDR unter schwierigen Bedingungen viel erreicht haben, aber das darf doch nicht dazu führen, diese schwierigen Bedingungen zu verteidigen. Tut hier allerdings keiner. Was ich vermutlich eigentlich sagen will ist: Westdeutscher Hochmut (selbst oft genug nicht frei davon - gewesen?) ging/geht mir auf die Nerven, Karrierismus (denn doch meine Gauck-Befürchtung, verstärkt nach Ihren Interventionen) sowieso, und die Gustav Heinemanns fallen halt leider nicht vom Himmel!

keine Homepage  keine Homepage
 
Eintrag vom 28.02.2012 um 16:23
Geschrieben von:  Karola Schramm
E-Mail an Karola Schramm senden  E-Mail Sehr geehrter Herr Tschiche,
nochmals vielen Dank für den kompetenten Artikel von heute in der SZ über Herrn Gauck, dem ich voll zustimme.

Es wurde Zeit, dass Zeitzeugen berichten, wie es um Herrn Gauck in seiner DDR-Pastorenzeit politisch stand. Nicht schlecht.

Ein Oppositioneller ist er nicht gewesen, sondern ein Beruhiger und Beschwichtiger, mit Hass im Herzen gegen Kommunisten und alles was Links ist.

Wer Pastor Brüsewitz ist, der sich aus Verzweifelung ob der Passivität und Angepasstheit der ev. Kirche in der DDR vor seiner Kirche als mahnendes Zeichen verbrannt hat, wusste Gauck nicht, als eine Verwandte ihn danach fragte.

Wenn auch die DDR Medien darüber nicht und wenn überhaupt diskriminierend über diesen tapferen Pastor berichteten, kann ich mir nicht vorstellen, dass sein Selbstmord nicht Thema innerhalb der Kirche gewesen wäre.
Brüsewitz war der Impuls und der Anfang der kirchlichen Opposition in der DDR.

Gauck ist der falsche Kandidat und auch nicht meiner.

Wenn diese Nominierung einen Sinn haben kann, dann den, dass beide Teile Deutschlands sich auf ihre schreckliche Vergangenheit besinnen und sie den Feind der deutschen Demokratie nicht links und im Kommunismus verorten, sondern da, wo er herkommt - im rechtsextremen Raum des Nazifaschismus, der Andersdenkende, Andersseiende ausschloss, verfolgte, sterilisierte und massenweise ermordete, was nicht alles gewesen ist, den Rahmen dieses Gästebuchs aber sprengen würde.

Für jeden BP und Politiker ein Satz von Gandhi: Wer den Weg der Wahrheit geht, stolpert nicht.

Karola Schramm

keine Homepage  keine Homepage
[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17

powered by IT&Seminare